Allgemeine Geschäftsbedingungen

An dieser Stelle möchten wir Sie über unsere Geschäfts- und Reisebedingungen informieren. Diese werden, soweit wirksam einbezogen, im Fall Ihrer Buchung Inhalt des mit uns geschlossenen Reisevertrags. Sie ergänzen die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 651a bis 651y BGB und der Artikel 250 und 252 EGBGB und füllen diese aus. Eine faire Vertragsbeziehung und umfangreiche Informationen an unsere Reisekunden sind uns wichtig. Bitte nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie die Bedingungen in Ruhe durch. Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen zur Beantwortung gern zur Verfügung.

Grundsätzlich stellen wir jede Reise individuell zusammen. Sofern zur Veranschaulichung auf Beschreibungen der Unterkünfte und sonstiger Produkte oder Leistungen, Kataloge oder Broschüren Dritter verwendet werden, dient dies lediglich der groben Orientierung und unverbindlichen Information, für deren Inhalt wir keine Gewähr übernehmen.Sofern in den nachstehenden Bedingungen der Begriff „dauerhafter Datenträger“ verwendet wird, ist darunter gemäß § 126b BGB jedes Medium zu verstehen, dass es dem Empfänger ermöglicht, eine auf dem Datenträger befindliche, an ihn persönlich gerichtete Erklärung so aufzubewahren oder zu speichern, dass sie ihm während eines für ihren Zweck angemessenen Zeitraums zugänglich ist, und das geeignet ist, die Erklärung unverändert wiederzugeben. Hierzu zählen neben Papier und E-Mails unter anderem auch USB-Sticks, CD-ROMs, DVDs, Speicherkarten und Computerfestplatten.

1. Abschluss des Reisevertrages

1.1. Mit der Reiseanmeldung bietet der Reisekunde uns, der Kurswechsel® Reisen – Michaela Börjes (im Weiteren auch: „Kurswechsel® Reisen“) den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, auf elektronischem Weg, mündlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch uns zustande. Die Annahme bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss werden wir dem
Reisekunden eine Reisebestätigung aushändigen. Die Stellung der Rechnung durch uns entspricht einer Reisebestätigung und gilt als Annahme.

1.2. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot von Kurswechsel® Reisen vor, an das wir uns für die Dauer von 10 Tagen gebunden sind. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisekunde innerhalb der Bindungsfrist die Annahme erklärt oder die Reise widerspruchslos antritt.

1.3. Der Reisekunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Reiseanmeldung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

1.4. Gemäß §§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB besteht bei Pauschalreiseverträgen nach §651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz (Brief, Telefon, Telekopie, E-Mail, SMS, Telemedien, Onlinedienste) abgeschlossen werden, kein Widerrufsrecht. In diesen Fällen bestehen lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 7). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch dann, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Reisekunden geführt worden.

2. Bezahlung

2.1. Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise dürfen von Kurswechsel® Reisen nur dann gefordert oder angenommen werden, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungsvertrag besteht und dem Reisekunden der Sicherungsschein i.S.v. Art. 252 EGBGB mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers übergeben wurde.

2.2. Nach Vertragsschluss und Übergabe des Sicherungsscheins ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises fällig.

2.3. Die Restzahlung des Reisepreises ist 28 Tage vor Reiseantritt fällig, sofern der Reisekunde nicht mehr nach Ziff. 7 von der Reise zurücktreten kann. Bei Buchungen, die weniger als 28 Tage vor Reisebeginn erfolgen ist der gesamte Reisepreis bei Übergabe der Reisebestätigung und des Sicherungsscheins sofort fällig.

2.4. Wenn der Reisekunde sein schriftliches Einverständnis zur Zahlung im Lastschriftverfahren erteilt hat oder mit Kreditkarte zahlt – sofern wir diese Möglichkeit anbieten –, erfolgen die Abbuchungen vom Konto des Reisekunden zu diesen Zeitpunkten. In jedem Fall wird dem Reisekunden vor einer Zahlung/Abbuchung der Sicherungsschein übergeben.

2.5. Gerät der Reisekunde mit der Anzahlung oder mit der Restzahlung in Verzug, sind wir nach Mahnung mit Fristsetzung berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten und Schadensersatz in der Höhe der vereinbarten Rücktrittskosten (siehe Ziffer 7.3) zu verlangen.

3. Insolvenzsicherung

Der mit der Reisebestätigung ausgehändigte Sicherungsschein gemäß § 651r BGB sichert dem Reisekunden im Insolvenzfall die Erstattung des gezahlten Reisepreises, soweit die Reiseleistungen insolvenzbedingt nicht erbracht wurden, und die Erstattung der notwendigen Aufwendungen, die für die Rückreise entstehen, zu.

4. Leistungen, Preise

4.1 Wir haben die Informationspflichten vor Reiseanmeldung, soweit dies für die vorgesehene Pauschalreise erheblich ist, nach §651d Abs. 1 BGB zu erfüllen (insbesondere über wesentliche Eigenschaften der Reise, Reisepreis, An- und Restzahlung, Mindestteilnehmerzahl, Rücktrittsentschädigungen, Formblatt für Pauschalreisen, Informationen für mobilitätseingeschränkte Personen).

4.2. Für den Umfang der vertraglichen Leistungen und Preise sind die Leistungsbeschreibungen, so wie sie Vertragsgrundlage geworden sind, sowie die hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung und die Angaben gemäß Art. 250 § 3 EGBGB verbindlich. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistungen verändern, bedürfen einer ausdrücklichen Bestätigung durch uns auf einem dauerhaften Datenträger.

4.3. Angaben in Prospekten von Dritten, z.B. zu Unterkunft, Verpflegung oder Örtlichkeiten sind für uns nicht bindend.

4.4. Dritte sind nicht befugt, von den Reisebedingungen oder den Leistungsbeschreibungen unserer Reisen abweichende Zusagen zu machen und/oder Vereinbarungen zu treffen. Besondere Wünsche unserer Reisekunden müssen durch uns ausdrücklich auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt werden, um Vertragsbestandteil zu werden.

4.5. Die Reise beginnt und endet – je nach gebuchter Aufenthaltsdauer – zu den in der Reisebeschreibung ausgeschriebenen Abreise- und Ankunftsterminen.

4.6. Beförderungstickets oder Sonderfahrtausweise gelten nur für die darin angegebenen Reisetage. Wenn der Reisekunde eine Änderung wünscht, sind wir bemüht, gegen Erstattung der Kosten (z.B. Umbuchungsgebühren) eine Ersatzbeförderung zur Verfügung zu stellen.

4.7. Kann der Reisekunde einzelne von ihm bezahlte Leistungen aus ihm zuzurechnenden Gründen nicht in Anspruch nehmen, gewähren wir diesem nur dann eine Teilerstattung, wenn der Leistungsträger eine Gutschrift erteilt, nicht jedoch, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt.

5. Leistungsänderungen

5.1. Wir behalten uns ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Angaben in der jeweiligen Leistungsbeschreibung zu erklären.

5.2. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von uns nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

5.3. Wir verpflichten uns, die Reisekunden über Leistungsänderungen und/oder -abweichungen unverzüglich gem. § 651f Abs.2 BGB auf einem dauerhaften Datenträger zu informieren. Im Fall einer nachträglichen, erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisekunde berechtigt vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn wir eine solche Reise ohne Mehrpreis aus unserem Angebot anbieten können. Gegebenenfalls wird dem Reisekunden eine kostenlose Umbuchung angeboten.

5.4. Nicht absehbare Abweichungen vom Tourenplan, z.B. wetterbedingte Unpassierbarkeit geplanter Routen, Betriebsstörungen oder Unterbrechungen bei Transporten usw., die allesamt nicht von uns zu vertreten sind, begründen kein Kündigungs- und Minderungsrecht, insbesondere nicht wegen entgangener Urlaubsfreude. Es wird keine Gewähr für die Einhaltung von Verkehrs- bzw. Programmanschlüssen übernommen.

5.5. Eventuelle Gewährleistungsansprüche (Ziff. 11) bleiben bestehen, soweit die geänderten Leistungen mängelbehaftet sind.

6. Anpassung von Preisen

6.1. Aufgrund der teilweise langen Planungsphase unsere Touren und Reisen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich wichtige Kalkulationsposten, die bei der Festsetzung des Reisepreises zugrunde gelegt wurden, ändern.

6.2. Wir behalten uns daher ausdrücklich vor, bis spätestens 20 Tage vor Reiseantritt eine Anpassung des Reisepreises vornehmen zu können und verpflichten uns, den Reisekunden unverzüglich über nachträgliche Änderungen zu informieren. Erhöhen sich die Beförderungskosten (insbesondere Treibstoffkosten), Einreisegebühren, Mehrwertsteuer, Touristenabgaben, Wechselkurse, Hafen- oder Flughafengebühren usw., so kann der Reisepreis um den anteiligen Betrag je Teilnehmer heraufgesetzt werden.

6.3. Wir können Preiserhöhungen einseitig nur vornehmen, sofern sie nicht erheblich sind, was einem Mehrpreis von maximal 8% des ursprünglichen Preises entspricht. Bei Preiserhöhungen von mehr als 8 % oder einer nachträglichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisekunde berechtigt, kostenlos vom Reisevertrag zurückzutreten. Eine solche Erklärung muss der Reisekunde unverzüglich und schriftlich gegenüber Kurswechsel® Reisen abgeben.

6.4. Wir sind verpflichtet, dem Reisekunden auf sein Verlangen hin eine Senkung des Reisepreises einzuräumen, wenn und soweit sich die zuvor genannten Preise, Abgaben oder Wechselkurse nach Vertragsschluss und vor Reisebeginn geändert haben und dies zu niedrigeren Kosten für uns führt. Hat der Reisekunde mehr als den hiernach geschuldeten Betrag gezahlt, ist der Mehrbetrag von uns zu erstatten. Wir dürfen jedoch von dem zu erstattenden Mehrbetrag die tatsächlich entstandenen Verwaltungsausgaben abziehen. Wir haben dem Reisekunden auf dessen Verlangen nachzuweisen, in welcher Höhe Verwaltungsausgaben entstanden sind.

6.5. Soweit Kostenerhöhungen eine Reisegruppe in ihrer Gesamtheit betreffen, werden sie anteilig nach der Anzahl der Personen aufgeteilt. Dabei legen wir entweder die ursprünglich kalkulierte Durchschnitts-Teilnehmerzahl oder die konkret für die Reise erwartete Teilnehmerzahl zugrunde, je nachdem, welche Berechnung für den Reisekunden günstiger ist. Auf entsprechende Anforderung werden wir die Gründe und den Umfang der Preiserhöhung entsprechend belegen.

7. Rücktritt durch den Reisekunden (Stornokosten) und Ersatzreisender

7.1. Der Reisekunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber uns unter der in Ziff. 23 angegebenen Adresse zu erklären. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei Kurswechsel® Reisen. Dem Reisekunden wird empfohlen, den Rücktritt auf einem dauerhaften Datenträger zu erklären.

7.2. Tritt der Reisekunde vom Reisevertrag zurück (Storno) oder tritt er die Reise nicht an, verlieren wir den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen können wir eine angemessene Entschädigung verlangen, soweit der Rücktritt nicht von uns zu vertreten ist. Wir können keine Entschädigung verlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle der Vertragspartei unterliegen, die sich hierauf beruft und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.

7.3. Wir haben unseren Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt unter Berücksichtigung der erwarteten Ersparnis von Aufwendungen und des möglichen Erwerbs durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert.
Maßgeblich für die Berechnung der Entschädigung ist der Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung bei Kurswechsel® Reisen. Bei Zugang nach Büroschluss bzw. bei Samstagen, Sonntagen oder Feiertagen gilt der nächste Arbeitstag als Zeitpunkt des Zugangs der Erklärung.

Pauschalierte Entschädigung in % des Reisepreises pro Reisekunde
bis zum 45. Tag vor Reisebeginn: 20 %
ab 44. Tag bis 32. Tag vor Reisebeginn: 45 %
ab 31. Tag bis 15. Tag vor Reisebeginn: 55 %
ab 14. Tag bis Reisebeginn: 90 %
des Reisepreises.

7.4. Sollten bei einzelnen Sonderreisen abweichende Rücktrittspauschalen gelten (z.B. bei Kreuzfahrten, Zugreisen, Fernreisen, Kombinationen Schiff/Zug, Tagesfahrten etc.) weisen wir in der jeweiligen Reiseausschreibung ausdrücklich darauf hin. Bei Stornierung von Eintrittskarten (z.B. Theater, Konzert, Musical etc.) fallen in der Regel 100% Stornokosten an.

7.5. Wir behalten uns vor, anstelle der oben genannten Pauschalen eine höhere, individuell berechnete Entschädigung zu fordern, soweit wir nachweisen, dass uns wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind (z.B. bei Reisen, die eine Flugbeförderung mit Sondertarifen beinhalten). In diesem Fall werden wir die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret beziffern und belegen.

7.6. Es bleibt dem Reisekunden in jedem Fall unbenommen, uns gegenüber nachzuweisen, dass uns ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von uns geforderte Pauschale.

7.7. § 651e BGB bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Der Reisekunde kann bis spätestens 3 Tage vor Reisebeginn erklären, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt. Wir können kann dem widersprechen, wenn der Dritte die vertraglichen Reiseerfordernisse nicht erfüllt. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, haften der Dritte und der Reisekunde gegenüber uns als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die entstehenden Mehrkosten. Wir dürfen eine Erstattung von Mehrkosten nur fordern, wenn und soweit diese angemessen und uns tatsächlich entstanden sind. Für jede Änderung erheben wir eine pauschale Bearbeitungsgebühr von € 50 pro Buchung. Ab 4 Tage vor Reiseantritt ist keinerlei Änderung mehr möglich.

8. Rücktritt und Kündigung durch Kurswechsel® Reisen

Wir können wegen Nichterreichens einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Vertrag zurücktreten, wenn

– in der Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl beziffert wurde sowie der Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Reisenden die Erklärung zugegangen sein muss, angegeben ist und

– in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen wird. Ein Rücktritt ist spätestens 6 Wochen vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Reisekunden gegenüber zu erklären. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, haben wir unverzüglich von unserem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen. Treten wir von der Reise zurück, erhält der Reisekunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

9. Außergewöhnliche Umstände

9.1. Wir können vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn wir aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrags gehindert sind. In diesem Fall erklären wir den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis von dem Rücktrittsgrund. Treten wir vom Vertrag zurück, verlieren wir den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Bereits gezahlte Beträge werden unverzüglich zurückerstattet.

9.2. Ist die Rückbeförderung vom Vertrag erfasst und aufgrund unvermeidbarer außergewöhnlicher Umstände nicht möglich, haben wir die Kosten für eine notwendige Beherbergung des Reisenden für einen höchstens drei Nächte umfassenden Zeitraum zu tragen, und zwar möglichst in einer Unterkunft, die der im Vertrag Vereinbarten gleichwertig ist. Im Übrigen wird auf § 651k BGB verwiesen.

9.3. Wir haben über unsere Beistandspflichten zu informieren und diese nach § 651q BGB zu erfüllen, wenn sich der Reisekunde in Schwierigkeiten befindet. Bei vom Reisekunden verschuldeten Umständen kann der Veranstalter Ersatz angemessener und tatsächlicher Aufwendungen verlangen.

9.4. Reisehinweise des Auswärtigen Amtes erhält der Reisekunde im Internet unter „www.auswaertiges-amt.de“ sowie unter der Telefonnummer (030) 5000-2000. Diese Hinweise können den Reisekunden dazu dienen festzustellen, ob eine Reise möglicherweise wegen höherer Gewalt gekündigt werden kann oder nicht.

10. Umbuchung

Der Reisekunde hat keinen Anspruch nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung). Umbuchungen können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, in der Regel nur nach Rücktritt vom Reisevertrag gemäß Ziff. 7 zu den dort genannten Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.

11. Gewährleistung

11.1. Wird eine Reiseleistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisekunde Abhilfe verlangen. Wir können die Abhilfe verweigern, wenn sie unmöglich ist oder unter Berücksichtigung des Ausmaßes des Reisemangels und des Werts der betroffenen Reiseleistung mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist.

11.2. Der Reisekunde kann eine Minderung des Reisepreises verlangen, falls Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht worden sind. Versäumt es der Reisekunde schuldhaft, uns einen aufgetretenen Mangel unverzüglich anzuzeigen, so dass wir keine Möglichkeit hatten, Abhilfe zu schaffen, kann der Reisekunde weder Minderungsansprüche nach § 651m BGB noch Schadenersatzansprüche nach § 651n BGB geltend machen. Wir bitten den Reisekunden, seine Mängelanzeige unverzüglich zur Kenntnis zu geben. Dabei sollte sich der Reisekunde zunächst an unsere Reiseleitung wenden. Ist keine Reiseleitung vorhanden und vertraglich nicht geschuldet, sollte sich der Reisekunde direkt an uns wenden. Die nötigen Informationen über die Erreichbarkeit von uns bzw. von unserer Vertretung erhält der Reisekunde mit den Reiseunterlagen. Die Reiseleitung ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch
nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen.

11.3. Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leisten wir innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, kann der Reisekunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen.
Dasselbe gilt, wenn dem Reisekunden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, uns erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von uns verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisekunden gerechtfertigt ist. Wird der Vertrag danach aufgehoben, behält der Reisekunde den Anspruch auf Rückbeförderung. Er schuldet uns den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.

11.4. Der Reisekunde ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.

11.5. Der Reisekunde hat uns zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen nicht innerhalb der von uns mitgeteilten Frist erhält.

11.6. Ansprüche nach den § 651i Abs. 3 Nr. 2, 4-7 BGB hat der Reisekunde uns gegenüber geltend zu machen. Eine Geltendmachung auf einem dauerhaften Datenträger wird empfohlen.

11.7. Aus Gründen der Witterung, der Straßenverhältnisse, der politischen oder von sonstigen hoheitlich veranlassten Umstände oder aus sicherheitsbedingten Gründen können Änderungen der Fahrtroute, der Besichtigungsorte, der Unterkünfte oder Zwischenübernachtungen erforderlich werden. Das gilt auch für durch Unfall oder Krankheit eines Reisekunden verursachte Maßnahmen. Sofern wir derartige Änderungen nicht zu vertreten haben, sind diesbezüglich jedwede Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen.

12. Haftung von Kurswechsel® Reisen

12.1. Als Reiseveranstalter haften wir im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmannes für:
a) die gewissenhafte Reisevorbereitung;
b) die sorgfältige Auswahl und die Überwachung der Leistungsträger;
c) die Richtigkeit der Beschreibung aller angegebenen Reiseleistungen, sofern wir nicht vor Vertragsabschluss eine Änderung erklärt haben, nicht jedoch für Angaben in nicht von uns herausgegebenen Unterlagen;
d) die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen.

12.2. Unsere vertragliche Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit der Schaden des Reisekunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig von uns herbeigeführt worden ist oder soweit wir für einen dem Reisekunden entstehenden Schaden allein wegen einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen (beispielsweise Leistungsträger) verantwortlich sind. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche aufgrund internationaler Abkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

12.3. Für alle gegen uns gerichteten deliktischen Schadensersatzansprüche, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche aufgrund internationaler Abkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

12.4. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzliche Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist, so können wir uns hierauf berufen.

12.5. Wir haften nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden oder von der örtlichen Reiseleitung oder von anderen Personen im Reiseland angeboten und vor Ort gebucht werden (z.B. vermittelte Ausflüge, sportliche Aktivitäten, Veranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Mietwagen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn wir diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig kennzeichnen, dass sie für den Reisekunden erkennbar nicht Bestandteil unserer Reiseleistungen sind und getrennt ausgewählt wurden. Dies gilt auch für solche Ausflüge und Leistungen, die wir in unseren Reisebeschreibungen lediglich als sehenswert oder empfehlenswert vorschlagen.

12.6. Wir haften jedoch, wenn und soweit für einen dem Reisekunden entstandenen Schaden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten durch uns ursächlich war.

12.7. Im Übrigen übernehmen wir keine Haftung für jegliche Schäden, die der Reisekunde sich selbst oder Dritten durch den Betrieb des zur Verfügung gestellten Fahrzeuges (z.B. Hundeschlitten) zufügt. Ferner ist eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus Naturereignissen ausgeschlossen. Für Sach- und Personenschäden, die der Reisekunde verursacht, ist die Haftung von uns ausgeschlossen, sofern nicht dafür eine Haftpflichtversicherungsdeckung besteht. Die Haftung beschränkt sich in diesem Fall auf den Umfang der Deckung der Haftpflichtversicherung im einzelnen Schadensfall.

13. Mitwirkungspflicht

13.1. Der Reisekunde ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Schäden oder Verspätungen des aufgegebenen Gepäcks während einer Flugbeförderung muss der zuständigen Fluggesellschaft unverzüglich an Ort und Stelle vom Reisekunden mittels Schadensanzeige zur Kenntnis gebracht werden.

13.2. Wir buchen gegebenenfalls entsprechend den Wünschen des Reisekunden den Flug oder die sonstige Art der Anreise, die Unterkunft und sonstige Leistungen (z.B. Miet-Kraftfahrzeuge, Busse usw.) jeweils einzeln an. Der Reisekunde ist daher verpflichtet, die Angaben auf dazu evtl. auszufüllenden Anmeldeformularen genau zu kontrollieren sowie die jeweiligen Bedingungen (z.B. Allgemeine Geschäftsbedingungen, Nutzungsbedingungen etc.) des Leistungsträgers zu beachten. Offene Fragen zur Reise und insbesondere zu den individuell zu buchenden Leistungen sollten vor Abgabe der Anmeldung zwischen uns und dem Reisekunden geklärt werden.

Abweichungen (z.B. Rücktrittskosten) in den jeweiligen individuellen Reisebeschreibungen und Anmeldungen haben Vorrang gegenüber diesen allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen.

13.3. Es ist alleinige Verpflichtung des Reisekunden, sicherzustellen, dass seine individuellen gesundheitlichen, psychischen, physischen und fahrtechnischen Fähigkeiten zur Bewältigung der geplanten Reise und deren Schwierigkeitsgrade in ausreichendem Umfang vorhanden sind. Wir
sind nicht verpflichtet, diese Voraussetzungen zu überprüfen. Während unserer Reisen werden die Reisekunden von uns und/oder einem Guide begleitet und ggf. angewiesen, sie sind jedoch für ihre eigene Kondition und das Einschätzen des individuellen Leistungsvermögens verantwortlich.

14. Zusicherungen des Reisekunden, Versicherung

14.1. Der Reisekunde sichert zu, Inhaber einer gültigen Fahrerlaubnis für das während der Reise von ihm zu führende Kraftfahrzeug (z.B. Motorrad) zu sein. Sofern der Reisekunde mit seinem eigenen Kraftfahrzeug (z.B. Motorrad) an der Reise teilnimmt, sichert er zu, dass sein Kraftfahrzeug für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen und in fahrsicherem Zustand ist. Es gelten die Regeln der StVO und StVZO (bzw. die Straßenverkehrsordnungen der jeweiligen Reiseländer) sowie die gesetzlichen Bestimmungen für die Haftpflicht- und Fahrzeugversicherung.

14.2. Der Reisekunde sichert weiterhin zu, nur mit ordnungsgemäßer Schutzkleidung (z.B. Helm, Oberbekleidung, Handschuhe, Stiefel) an der Reise teilzunehmen, sollte eine solche Schutzkleidung gesetzlich gefordert oder entsprechend den Gegebenheiten erforderlich sein. Es ist alleinige Verpflichtung des Reisekunden, sicherzustellen, dass seine individuellen gesundheitlichen, psychischen, physischen und fahrtechnischen Fähigkeiten zur Bewältigung der geplanten Reise und deren Schwierigkeitsgrade in ausreichendem Umfang vorhanden sind. Wir sind ist nicht verpflichtet, diese Voraussetzungen zu überprüfen.

14.3. Der Reisekunde sorgt selbst für ausreichenden Versicherungsschutz. Sofern nicht anders erwähnt, sind im Reisepreis keine Versicherungen eingeschlossen. Wir empfehlen dem Reisekunden ausdrücklich den Abschluss folgender Versicherungen:

– Reiserücktrittkostenversicherung,
– Reisegepäckversicherung,
– Reiseabbruchversicherung,
– Reiseunfallversicherung,
– Reisekrankenversicherung
– Evakuierungs-/Rückholversicherung

15. Beachtung von Anweisungen und Regeln

Um einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Reise für alle Reisekunden gewährleisten zu können, ist es notwendig, dass sich jeder Reisekunde an die Gesetze des jeweiligen Landes und die Regeln der jeweiligen Reisegruppe hält. Sollte sich ein Reisekunde trotz Abmahnung durch die Reiseleitung oder uns bzw. unsere Vertretung nicht an diese Bestimmungen halten, verstößt er gegen Schutzvorschriften oder werden die übrigen Reisekunden oder die ordnungsgemäße Durchführung
der Reise durch sein Verhalten gefährdet oder verletzt oder geschädigt, haben wir bzw. unsere Vertreter oder die Reiseleitung das Recht, den Reisekunden ohne Erstattung seiner Reisekosten und ggf. sonstiger Kosten von der weiteren Teilnahme an der Reise auszuschließen. Hieraus entstehende zusätzliche Kosten trägt ausschließlich der Reisekunde selbst. Ein Anspruch auf vertraglich zugesicherte Reiseleistungen besteht in diesem Fall nur noch in Bezug auf Unterkunft, Verpflegung, nicht aber auf
weitere Betreuung durch uns bzw. die Reiseleitung oder eine Minderung des Reisepreises. Sollten uns oder anderen Reisekunden durch das Fehlverhalten ein Schaden entstehen, so behalten wir uns die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen vor.

16. Verjährung

16.1. Die Ansprüche nach § 651i Abs. 3 BGB (Abhilfe, Kündigung, Minderung, Schadensersatz) verjähren in zwei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tag des vertraglich vorgesehenen Reiseendes.

16.2. Ansprüche wegen eines Gepäckschadens, -verlustes oder Zustellverzögerungen bei Flugreisen sind unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige (P.I.R.) anzuzeigen. Schäden oder Zustellungsverzögerungen von Reisegepäck und Gütern bei Flugreisen empfehlen wir dringend unverzüglich an Ort und Stelle, spätestens jedoch binnen sieben Tagen nach Entdeckung des Schadens bei Reisegepäck, bei Gütern binnen 14 Tagen seit der Annahme, im Falle einer Verspätung spätestens 21 Tage, nachdem das Gepäck oder die Güter dem Reisenden zur Verfügung gestellt worden sind, mittels Schadensanzeige der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist.

17. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

17.1. Reisekunden, die Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Union sind, werden von uns vor Reiseantritt über zu beachtende Bestimmungen von Pass- und Visavorschriften des Reiselandes sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt informiert. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat oder die jeweilige Botschaft Auskunft.

17.2. Auf besondere Gesundheitsvorschriften des Reiselandes weisen wir in der Reiseausschreibung hin. Der Reisekunde sollte sich über Infektions- und Impfschutzmaßnahmen für das vereinbarte Reiseziel rechtzeitig informieren.

Es wird auf die Möglichkeit der Informationsbeschaffung bei den Gesundheitsämtern, bei Ärzten (Reisemedizinern), Tropeninstituten u.a. hingewiesen.

17.3. Der Reisekunde ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der für die Reise wichtigen Pass-, Visa-, Zoll- und Gesundheitsvorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn wir den Reisekunden schuldhaft falsch oder nicht informiert haben.

18. Stellung von Kurswechsel® Reisen bei Flugleistungen

18.1. Unsere Reiseleistungen beinhalten grundsätzlich keine Flugbeförderungsleistungen. Wir bieten keine Flugleistungen als eigene Leistungen oder als Bestandteil der von uns angebotenen und durchgeführten Pauschalreisen an.

18.2. Flüge werden von uns ausschließlich vermittelt. Der Vertrag über die Luftbeförderung kommt im Buchungsfalle ausschließlich zwischen dem Reisekunden einerseits und der Luftverkehrsgesellschaft oder dem sonstigen Anbieter der Flugleistung als vertraglichem Luftfrachtführer andererseits zu Stande. Demzufolge haften wir nicht für die Angaben der Luftverkehrsgesellschaft zu Preisen und Leistungen, für die Leistungserbringung bezüglich der Luftbeförderung selbst, für Annullierungen, Nichtbeförderungen, Flugverspätungen sowie für Verspätung, Beschädigung oder Verlust von Flugreisegepäck.

18.3. Nach der EU-VO 2111/2005 zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens sind wir verpflichtet, den Reisekunden bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft der im Zusammenhang mit der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen zu informieren. Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, so sind wir verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaft(en) zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald uns bekannt ist, welche Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, müssen wir den Reisekunden informieren. Wechselt die dem Reisekunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, müssen wir den Reisekunden über den Wechsel informieren. Wir müssen überdies unverzüglich alle angemessenen Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass der Reisekunde so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird. Im Rahmen des Codesharings ist es möglich, dass die von uns genannte Fluggesellschaft den Flug ganz oder teilweise durch verbundene Fluggesellschaften durchführen lässt. Wir werden dies dem Reisekunden schnellstmöglich nach Kenntnis mitteilen. Eine Leistungsänderung ist damit nicht verbunden. Die von der EU-Kommission auf der Basis der EU-VO 2111/2005 veröffentlichte „gemeinschaftliche Liste“ unsicherer Fluggesellschaften ist unter: http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm abrufbar.

19. Rechtswahl

19.1. Auf den Reisevertrag und auf das Rechtsverhältnis zwischen dem Reisekunden und uns findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

19.2. Der Reisekunde kann uns nur an unserem Sitz verklagen. Der Gerichtsstand ist der Bad Zwischenahn.

19.3. Für Klagen von uns gegen den Reisekunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand Bad Zwischenahn vereinbart.

20. Datenschutz

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns sehr wichtig. Unsere Datenschutzerklärung können Sie auf unserer Internetseite unter https://www.kurswechsel-reisen.de/datenschutz/ einsehen und wir stellen Sie Ihnen auf Wunsch vor Vertragsabschluss zur Verfügung.

21. Sonstige Bestimmungen

21.1. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen unwirksam sein oder werden, so behalten alle übrigen Bedingungen weiterhin ihre Gültigkeit, und die Wirksamkeit des Reisevertrages wird dadurch nicht beeinträchtigt. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Bedingungen hat nicht die Unwirksamkeit der gesamten Bedingungen zur Folge. Auf § 306 BGB wird verwiesen.

21.2. Stand dieser Bedingungen ist Februar 2019.

22. Verbraucherstreitbeilegung und Online-Streitbeilegungsverfahren

22.1. Gemäß § 37 VSBG sind wir verpflichtet, Sie darauf hinzuweisen, dass für Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmen Streitschlichtungsstellen eingerichtet wurden. Die allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle ist: Zentrum für Schlichtung e.V., Straßburger Str. 8, 77694 Kehl, E-Mail: mail@verbraucher-schlichter.de. Wir sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren nicht verpflichtet und nehmen auch nicht an einem solchen teil.

22.2. Die Europäische Kommission stellt gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-Verordnung unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Plattform zur Online-Streitbeilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten für Vertragsabschlüsse über die Internetseite des Veranstalters oder
mittels E-Mail bereit.

23. Reiseveranstalter – Anschrift und Sitz:

Kurswechsel® Reisen – Michaela Börjes
Rankenhof 10, 26160 Bad Zwischenahn/Deutschland
Telefon.: +49 (0)4403 – 93 91 365
Fax: +49 (0)4403 – 93 91 366
Mail: info@kurswechsel-reisen.de
Home: www.kurswechsel-reisen.de
Inhaber: Michaela Börjes

Nach oben scrollen